Ein Denkmal, das bleibt

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Holzkunstobjekt „Dreiklang“ erinnert an 150 Jahre alten Eichenbaum

Um Platz für Bayerns größtes Kliniken-Bauprojekt zu machen, musste schweren Herzens eine alte Eiche weichen. Das Holz dieses Baumes dient nun seit dem 9. November als ein ganz besonderes Denkmal. Der Bildhauer aus der Region – Andreas Kuhnlein – verriet bei der feierlichen Enthüllung, welche Botschaft sich hinter seinem Eichen-Ensemble verbirgt.

Mit einem feierlichen Festakt wurde am 09. November 2021 das Holzkunstobjekt namens „Dreiklang“ vor dem Neubau des gemeinsamen Krankhauskomplexes des kbo-Inn-Salzach-Klinikums und der RoMed Klinik Wasserburg am Inn eingeweiht. „Als ‚Dreiklang‘ können die beeindruckenden Eichenstämme auch auf die gemeinschaftliche Umsetzung unseres Gesamtvorhabens von Stadt, Landkreis und Bezirk auf Augenhöhe übertragen werden“, so Bezirkstagspräsident Josef Mederer in der Eröffnungsrede. Unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln und musikalisch untermalt enthüllten die Klinikchefs Dr. Karsten Jens Adamski und Christof Maaßen gemeinsam mit dem Künstler das imposante Kunstwerk.

In ihrer Ansprache betonten Bürgermeister Michael Kölbl und Landrat Otto Lederer die Ausdruckskraft und einzigartige Symbolik des Objektes für die Stadt Wasserburg am Inn – durch die gleichseitige Anordnung im Dreieck – sowie für das Zusammenwachsen der beiden Kliniken. Für den Künstler Andreas Kuhnlein steht diese Anordnung für Harmonie und Kraft. Jeder der Stämme ist unterschiedlich groß und unterschiedlich in der Ausgestaltung, „so wie ja auch alle Menschen unterschiedlich sind“, so der Bildhauer.

„Dies ist ein besonderer Moment für unsere Kliniken und eine große Chance, mit unserem gemeinsamen Neubauprojekt, den Menschen als Ganzes zusammenzubringen“, waren sich die ärztlichen Direktoren von kbo-Inn-Salzach-Klinikum und RoMed, Prof. Dr. Peter Zwanzger und Dr. Gordon Hoffmann einig. Sie dankten Kuhnlein für die beeindruckende Arbeit, durch die er einen Ort der Begegnung für alle geschaffen habe.

Zusätzlich zum Kunstwerk soll im dritten Bauabschnitt des Klinikkomplexes eine Eichenallee entstehen. Zwölf Bäume an der zukünftigen Hauptzufahrt werden nicht nur Ausgleichsbepflanzung sein, sondern auch ein Zeichen setzen: Beständigkeit.

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